1. Überblick
Brainpercent ist ein KI-gestütztes Tool zur Inhaltserstellung. Diese Seite erklärt, wie die KI funktioniert, was sie zuverlässig leisten kann und nicht, und Ihre Verantwortlichkeiten bei der Nutzung KI-generierter Ausgaben. Wir veröffentlichen dies in Erfüllung der Pflichten gemäß Artikel 4 (KI-Kompetenz) und Artikel 50 (Transparenz) der EU-KI-Verordnung (Verordnung 2024/1689).
2. Wie es Funktioniert
Wenn Sie eine URL, eine Eingabeaufforderung oder einen Markenwert übermitteln, orchestriert Brainpercent eine Reihe von KI-Modellaufrufen, um Inhalte zu erzeugen. Der Ablauf umfasst typischerweise:
- Scraping der Quell-URL oder Analyse des hochgeladenen Assets (kein KI-Modell — deterministische Extraktion)
- Planung was generiert werden soll (großes Sprachmodell wählt Format, Ton, Struktur)
- Generierung von Text, Bildern, Video-Frames oder Audio (spezialisierte Modelle pro Modalität)
- Qualitätsprüfungen ein zweiter KI-Durchlauf, um erfundene Fakten in quellenbasiertem Inhalt zu erkennen
- Zusammenstellung in die endgültige Ausgabe, die Sie sehen (deterministische Nachbearbeitung)
Ihre Eingaben werden an Drittanbieter-KI gesendet, aber nie zum Training eines KI-Modells verwendet — weder unseres noch das unserer Anbieter.
3. KI-Modelle die wir Verwenden
Wir verwenden eine Mischung aus modernsten KI-Modellen führender Anbieter. Das spezifisch ausgewählte Modell hängt von der Aufgabe, dem Inhaltstyp und der Sprache ab. Zu den aktuellen Anbietern gehören:
- Anthropic Claude — Textgenerierung, Faktenprüfung, Klassifizierung
- OpenAI GPT — sekundäre Textgenerierung, mehrsprachige Unterstützung
- Google VEO, OpenAI Sora, Kling AI, Seedance — Videogenerierung
- Flux, Gemini, nano-banana — Bildgenerierung
- ElevenLabs, Cloudinary — Stimme und Audio
Wir können Modelle oder Anbieter ohne Vorankündigung ändern. Siehe /legal/subprocessors für die aktuelle Liste.
4. Bekannte Einschränkungen
KI-Modelle — einschließlich der leistungsfähigsten modernsten Modelle — haben gut dokumentierte Einschränkungen:
- Halluzinationen: Modelle können plausibel klingende, aber sachlich falsche Aussagen, erfundene Zitate, erfundene Statistiken und erfundene Verweise erzeugen.
- Trainings-Cutoff: Modelle haben ein Wissens-Cutoff-Datum und kennen keine Ereignisse nach diesem Datum.
- Logikfehler: mathematische Berechnungen, mehrstufige Logik und chronologisches Denken können unzuverlässig sein.
- Verzerrung: Modelle können in Trainingsdaten vorhandene Verzerrungen widerspiegeln, einschließlich Geschlechts-, Rassen-, Kultur- und politischer Verzerrungen.
- Inkonsistenz: dieselbe Eingabe kann bei verschiedenen Durchläufen unterschiedliche Ausgaben erzeugen.
- Ähnliche Ausgaben: verschiedene Nutzer mit ähnlichen Eingaben können ähnliche oder identische Ausgaben erhalten.
- Stildrift: bei langen Ausgaben können Ton und Stimme sich mittendrin verschieben.
5. Wie man Ausgaben Überprüft
Behandeln Sie KI-Ausgaben als ersten Entwurf, nicht als fertiges Produkt. Bevor Sie irgendeine KI-Ausgabe veröffentlichen oder darauf vertrauen:
- Überprüfen Sie jede Tatsache — Namen, Daten, Statistiken, Verweise, Zitate. Suchen Sie nach der ursprünglichen Quelle.
- Überprüfen Sie Behauptungen anhand maßgeblicher Quellen (offizielle Websites, Originalberichterstattung, Regierungsdaten).
- Überprüfen Sie auf Verzerrung und Ton — stellt es das Thema fair dar?
- Bestätigen Sie die Markenkonformität — passt es zu Ihrer Stimme und Ihren Werten?
- Für Bilder/Videos von Personen — bestätigen Sie, dass für jede dargestellte reale Person die Einwilligung eingeholt wurde.
- Für regulierte Branchen (rechtlich, medizinisch, finanziell, sicherheitsrelevant) — lassen Sie einen qualifizierten Fachmann vor der Veröffentlichung prüfen.
6. Kennzeichnung von KI-Inhalten
Artikel 50 der EU-KI-Verordnung und viele nationale Vorschriften verlangen, dass KI-generierter Inhalt als solcher identifizierbar ist. Wenn Sie KI-generierten Inhalt extern veröffentlichen:
- Artikel 50(2) — synthetische Medien, die reale Personen oder Ereignisse darstellen, müssen als künstlich generiert gekennzeichnet werden, es sei denn, sie werden für Satire, Parodie oder künstlerischen Ausdruck verwendet.
- Artikel 50(4) — Deepfakes müssen als solche offengelegt werden.
- FTC §255 (USA) — durch KI generierte Empfehlungen und Erfahrungsberichte müssen in kommerziellen Kontexten offengelegt werden.
- Andere Gerichtsbarkeiten — China, Südkorea und Singapur haben KI-Kennzeichnungsanforderungen; prüfen Sie Ihr lokales Recht.
Brainpercent kennzeichnet Inhalte nicht automatisch mit Wasserzeichen oder sichtbaren Offenlegungen. Sie sind verantwortlich für das Hinzufügen erforderlicher Offenlegungen, wo zutreffend. Innerhalb des Dashboards werden KI-generierte Ausgaben deutlich als KI-generiert gekennzeichnet.
7. Hochrisiko-Anwendungen (Verboten)
Brainpercent ist nicht als KI-System mit hohem Risiko gemäß Anhang III der EU-KI-Verordnung klassifiziert. Sie dürfen den Dienst NICHT verwenden für:
- Entscheidungen, die Grundrechte, Beschäftigung, Zugang zu Bildung oder Sozialleistungen betreffen
- Biometrische Identifizierung oder Kategorisierung natürlicher Personen
- Verwaltung kritischer Infrastruktur
- Strafverfolgung oder gerichtliche Entscheidungsfindung
- Bewertungen von Migration, Asyl oder Grenzkontrolle
- Medizinische Diagnose, Behandlungsplanung oder sicherheitskritische Entscheidungen
Solche Nutzungen fallen unter das Hochrisiko-System-Regime der EU-KI-Verordnung, das wesentliche Compliance-Verpflichtungen auferlegt (Risikomanagementsystem, Datenverwaltung, Transparenz, menschliche Aufsicht, Genauigkeit + Robustheit). Brainpercent ist nicht für diese Nutzungen konzipiert oder zertifiziert.
8. Kontakt
Fragen zur KI-Transparenz oder zum Modellverhalten: edward@brainpercent.com mit dem Betreff „AI Transparency".